Herzlich Willkommen!

Die Bilder zeigen eine kleine Auswahl an Ölbildern. Es ist ein Spiegelbild der Lebens Lust in Farben und Formen.

Tauchen Sie ein und erleben auch Sie Lebens Lust.

Von Freunden

Wenn Detlev morgens aufsteht, dann hat er die Zeit, manchmal eine Stunde einfach aus dem Fenster zu sehen. Doch das war nicht immer so, weder geplant noch herbeigesehnt.

Den Sommer mit seinen Farbenspielen mag er am liebsten. Vielleicht liegt es daran, dass er am 24.06.1959 in Lüneburg mittags im vollen Sonnenschein geboren wurde. Wurden ihm seine künstlerischen Fähigkeiten von seinem Vater, einem Bühnenbildner, vererbt? An eine Förderung durch den Vater kann er sich nicht erinnern, aber mit 10 Jahren entdeckte Detlev das Zeichnen und Malen und schon mit 14 Jahren stand für ihn fest, dass dies einmal sein Beruf werden würde. Es brauchte allerdings viel Stehvermögen, um dieses Ziel zu erreichen.

Nach dem Realschulabschluss finanzierte er sich den Besuch der Fachoberschule in Hildesheim durch diverse Jobs. Dass er ohne Ausbildung eine Wand in einer McDonald Filiale gestalten durfte, verdankt er seinem eigenen Antrieb, sich schon früh autodidaktisch weitergebildet zu haben. Bis zu seinem Grafik-Design Studium in Hamburg (1988) hatte er schon alle Stilrichtungen ausprobiert. Der Zeichenblock wurde sein ständiger Begleiter. Um genau zu wissen, wo beim Menschen Sehnen und Muskeln ansetzen und verlaufen, ging er auch schon mal in die Pathologie. Direkt nach dem Studium bot man ihm eine Anstellung an. Er ließ sich Zeit mit seiner Entscheidung, nahm aber schließlich an, wurde Leiter der Grafikabteilung, gründete eine Familie – und hörte auf zu Malen. Sechs Jahre später nahm er die Stelle eines Systemadministrators im selben Betrieb an und gewann wieder ein Stück Freizeit und Freiheit zurück. In dieser Zeit entstanden Aquarelle, für Ölbilder fehlte jedoch weiterhin die Muße. Als der Betrieb seinen Firmensitz nach Süddeutschland verlegte, zog Detlev nicht mit. Lieber arbeitete er im Bildungsbereich mit geistig behinderten Jugendlichen. Die Arbeit machte ihm wieder Spaß und auch die Freude am Malen kehrte zurück.

Vor 8 Jahren wurde bei Detlev anstatt einer hartnäckigen Erkältung eine Leukämie diagnostiziert. Es ging ihm lange Zeit erstaunlich gut und erst vor 4 Jahren musste er sich einer Chemotherapie unterziehen. Aber auch die überstand er.

Heute ist die Staffelei ständig aufgestellt und die Pinsel liegen bereit – die Zeit ist da und die innere Ruhe und Ausgeglichenheit auch. Seine Bilder hängen mittlerweile bei Freunden in Deutschland, Griechenland, Frankreich und New York an den Wänden. Sie sollen einen Weg zu den Menschen finden, die sie wertschätzen und sich an ihnen erfreuen.

Für Detlev ist die Kunst eine Möglichkeit, Freude zu schenken und etwas Positives zu vermitteln.

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